Das perfekte Fußballwochenende

Wenn der Fußball eine (große) Leidenschaft ist, dann kann ein Wochenende nur perfekt sein, wenn der Lieblingsverein gewinnt. Wenn man wie in meinem Falle zwei Lieblingsvereine hat, dann reduziert sich die Wahrscheinlichkeit für ein perfektes Wochenende automatisch.

Wenn dann auch noch zwei Aufgaben anstehen, die statistisch und historisch gesehen äußerst unerfreulich anmuten, dann bereitet man sich als Zweckspessimist lieber auf das Schlimmste vor. Im Falle des letzten Wochenendes musste die SV Ried nach Favoriten reisen, um dort gegen die kriselnde Austria aus Wien anzutreten. Ausgestattet mit einer verheerenden Bilanz von nur drei Siegen aus 35 Ausflügen ins Horrstadion (ich nenne Stadien generell nicht beim Sponsorennamen) war es umso überraschender und erfreulicher, dass man diese dennoch komplizierte Aufgabe mit einem verdienten 1-0 Auswärtssieg lösen konnte. Durch eine aggressive aber disziplinierte Spielweise (keine Gelbe Karte), gepaart mit dem Aktivitätsnachweis von 20 Schüssen aufs Tor, konnte man sich endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden und nun wieder auf die EC-Plätze (der fünfte Rang kann bei dementsprechenden Cupergebnissen für die Teilnahme an der Quali reichen) schielen.

Denis Thomalla, (c) kurier.at, all rights reserved
Denis Thomalla zum 1-0, (c) kurier.at, all rights reserved

Am Sonntag stand dann noch der englische Klassiker an: Rekordmeister Manchester United musste beim ehemaligen Rekordmeister aus Liverpool antreten. Das ewig junge Duell der beiden mit Abstand erfolgreichsten englischen Mannschaften der Fußballgeschichte. In den vergangenen Jahren war die Anfield Road meistens kein gutes Pflaster für United, lediglich beim letzten Trip von Sir Alex (vor zwei Jahren)  gab es einen schmeichelhaften 2-1 Sieg, welcher mir in Erinnerung ist. Letztes Jahr wurde man unter Moyes von Suarez, Sturridge und Co. nach Belieben vorgeführt, dieser Stachel war vielen Spielern noch merkbar in Erinnerung.

Mein aktueller Lieblingsspieler in der Mannschaft von United, Juan Mata, konnte vergangene Woche beim 3-0 gegen Tottenham überzeugen und fand sich erneut in der Startelf. Und siehe da, bei der besten Leistung einer MUFC-Mannschaft seit langer Zeit (seit Jahren?!) wurde er mit zwei Toren, darunter ein Seitfallzieher der Extraklasse, beim unerwarteten 2-1 Auswärtssieg zum Man of the Match. Der intelligente, höfliche und geniale Spanier aus Burgos, der in seiner Freizeit Museen besucht und (auch) über Kunst und Literatur bloggt, war nach einer schwierigen Zeit zwischen Dezember und Februar schon fast abgeschrieben worden, bis er im 4-3-3 von Louis Van Gaal als „false right wing“ in den letzten beiden Partien mehr als überzeugen konnte.

Juan Mata
Juan Mata zum 2-0 gegen Liverpool, (c) eurosport.com, all rights reserved

An diesem Punkt muss ich anmerken, dass ich nach diesen beiden Ergebnissen bereits überglücklich war, mein perfektes Fußballwochenende jedoch noch durch einige andere Ergebnisse komplettiert wurde: Atletico Madrid konnte in La Liga gewinnen (mit den Hauptstädtern sympathisiere ich seit Jahrzehnten) der LASK aus Linz verlor in der zweiten Liga, und auch beide Stallmannschaften von Red Bull (aus Salzburg und aus Leipzig) mussten Niederlagen einstecken. Mein vorletzter Satz in diesem Blogeintrag gilt allerdings dem Clasico, der meist-überspielten Partie der vergangenen Jahre. Ich habe mir das Match angeschaut, nachdem ich aber mit keiner der beiden Mannschaften sympathisiere, war und ist mir das Endergebnis egal. Mein letzter Satz gilt nun jenen Mannschaften, die mir nicht egal sind:

Gemma Riada, come on United, vamos Atleti!

Eine dramatische Komödie mit Schlupfloch

In gewisser Hinsicht sind die Regeln der amerikanischen Television Academy – besser bekannt durch ihren jährlichen Preis, den Primetime Emmy Award – wie das österreichische Raucherschutzgesetz aus dem Jahre 2008. Wieso dies in meinen Augen der Fall ist, werde ich mit den folgenden Zeilen zu erklären versuchen.

Früher (noch Mitte der 2000er) war es ziemlich klar, ob eine TV-Serie ein Drama oder eine Komödie ist. Die vier großen US-amerikanischen Networks (ABC, NBC, CBS, FOX) mussten nach strikten Regeln handeln: Nacktheit, schockierende Bilder oder Schimpfworttiraden waren auch nach 23:00 nicht erlaubt. Dank Pay-TV wie HBO (Game of Thrones, The Wire) oder Showtime (Homeland, Showtime), Cable-TV wie AMC (Breaking Bad, The Walking Dead) und Streaming-Plattformen wie Netflix (House of Cards, Orange Is The New Black) oder Amazon Instant Video (Transparent, Bosch) wurde der Horizont der Fernsehkonsumenten in den letzten zehn Jahren jedoch laufend um verschiedenste neue Aspekte erweitert und ergänzt.

Primetime Emmy Awards
Aaron Paul, Anna Gunn & Bryan Cranston (c) emmys.com

Dank der künstlerischen Freiheit (im Nicht-Network-TV sind Nacktheit, Fluchen und härtere Gewalt nicht nur erlaubt, sondern gleichsam ein Mittel zum Zweck) entstanden in den letzten Jahren auch immer mehr mutigere Genremixes, welche teilweise weder von den Erfindern, Produzenten oder Auftraggebern (in diesem Falle z.B. HBO / AMC / Netflix / Amazon) selber klar eingeordnet werden konnten.

So geschah es, dass bei den heurigen Golden Globes die von Amazon produzierte Serie Transparent den Preis für die beste Komödie gewann. Wer die erste Staffel dieser Serie gesehen hat, wird mir beipflichten, dass Transparent wohl nur zu maximal 10% amüsant ist, die restlichen 90% eher schwer zu verdauen sind und Melancholie vorherrscht.

Wieso aber kann eine offensichtlich „unlustige“ Serie nun einen Preis für eine Komödie gewinnen? Ganz einfach, weil bis vor kurzem der jeweilige Auftraggeber bestimmt hat, in welches der beiden Rennen eine Serie geschickt wird. Deswegen kämpfte auch Orange Is The New Black zuletzt zweimal um den Emmy für die beste Komödie – eine Serie die ähnlich wie Transparent nur mitunter amüsant ist, vom Charakter her jedoch eindeutig Dramaform besitzt.

Transparent
Jeffrey Tambor (c) abcnews.com, all rights reserved

Zuletzt konnte übrigens im Jahre 2006 eine Serie aus dem Network-TV („24“; FOX) den Emmy für das beste Drama gewinnen. Gerade für das Prestige der Networks ist dies alles andere als angenehm, weil immer mehr Zuseher wegbrechen, die Quoten in den Keller gehen und gleichermaßen weniger Werbeeinnahmen generiert werden können. Aus diesem Grund wurde vor wenigen Monaten (unter dem Einfluss der Network-Mitglieder in der Television Academy) miterwirkt, dass ab 2015 nur mehr Serien mit einer Länge von unter 30 Minuten als Komödie eingereicht werden können.

Diese Änderung hat ins Besondere vier kommerziell und kritisch erfolgreiche Serien betroffen: Glee (FOX), Shameless (Showtime), Jane the Virgin (CW) und O.I.T.N.B. (Netflix). Nun spanne ich den Bogen zurück zu meinem Eingangssatz. Den Verantwortlichen dieser Serien wurde gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, Petitionen einzureichen, um eine Ausnahmeregelung zu erhalten und trotz der Länge von über 30 Minuten dennoch als Komödie antreten zu können.

Glee, Shameless und Jane the Virgin haben dies gemacht. Und wie man sich schon denken kann, haben auch alle drei Serien diese Genehmigung erhalten. Regeln wurden also geschaffen, um ebendiese relativ leicht umgehen zu können, ähnlich wie bei den Ausnahmegenehmigungen für Raucherbereiche in kleineren Lokalen. Aber im Gegensatz zu Zigarettenrauch sind Serien nicht gesundheitsschädigend, man kann sie einfach ausschalten, wenn man sie nicht (mehr) ausstehen kann.

The Jinx

„jinx – a person afflicted with a similar curse, who, while not directly subject to a series of misfortunes, seems to attract them to anyone in his vicinity.“ (via Wikipedia)

Robert „Bob“ Durst (71) ist der älteste Sohn eines Immobiliengiganten in New York City, mit Bürogebäuden am Times Square, in der Avenue of the Americas und in anderen Locations in Midtown. Robert Durst ist auch gleichzeitig ein – ab jetzt besteht massiver Spoileralarm – (mindestens) dreifacher Mörder.

Robert Durst
Robert Durst (c) Huffington Post, all rights reserved

Die Dokumentation „The Jinx – The Life and Deaths of Robert Durst“ (Trailer bei YouTube) wurde während der letzten sechs Wochen in sechs Teilen (mit einer Länge zwischen 37 und 50 Minuten) auf HBO ausgestrahlt und sorgte (unabsichtlich) Gewissheit in einer skurrilen Serie von nie aufgeklärten Verbrechen. Zunächst verschwand die Ehefrau von Robert Durst im Jahre 1982 spurlos und wurde auch nie gefunden. Für Familienmitglieder der verschwundenen Frau namens Kathie bestand zu keinem Zeitpunkt ein Zweifel, dass der Täter eine andere Person sein könnte als der Ehemann, mit welchem sie über die Jahre hinweg immer ärgere und wildere Streitigkeiten hatte. Jedoch gab es keine Zeugen und auch keine Beweise für ein gewaltsames Verschwinden, deswegen wurde Durst in dieser Sache auch nie vor Gericht gebracht oder gar angeklagt.

Im Jahre 2003 gestand Durst in einem Mordprozess, einen Mann namens Morris Black in einem Handgemenge umgebracht zu haben. Aus Angst vor einer Medienkampagne gegen seine Person zersägte er die Leiche und versuchte die Körperteil im Golf von Mexico in der texanischen Stadt Galveston zu versenken, was ihm jedoch aufgrund der Ströung misslang. Dieser Morris Black war sein Nachbar, als er als Frau verkleidet tausende Kilometer von Manhattan entfernt in einem 300$ Apartment untergetaucht war, um dem erneuten Aufrollen des spurlosen Verschwindens seiner Ehefrau zu entkommen. Für die Anklage war klar, dass er Black in cold blood erschossen hatte. Doch seine Verteidiger schafften die Jury davon zu überzeugen, dass es in einem Handgemenge passierte, keine Absicht dahintersteckte und so wurde er letztendlich freigesprochen. Dies hängte natürlich auch mit dem Umstand zusammen, dass er sich durch sein Milliardenerbe zwei der besten Staranwälte aus Texas leisten konnte, welche durch ihre sentimentale Darstellung der Geschehnisse rund um den Angeklagten ein fragiles Bild der Person Robert Durst zeichnen konnten.

Im Jahre 2000 wurde bereits die beste Freundin von Robert Durst erschossen in ihrem Apartment in 90210 Beverly Hills aufgefunden. Am nächsten Tag traf bei der Polizei ein Brief ein, welcher anonym über einen „cadaver“ in besagter Adresse informierte. Susan Berman wäre kurze Zeit später von der Polizei über das Verschwinden von Kathie Durst befragt worden, weil sie als enge Freundin und Spokesperson von Robert Durst eventuell Informationen ans Tageslicht hätte bringen können, welche bis dato unbekannt waren. Auffällig war dabei die falsche Schreibweise von Beverley Hills in der Adresszeile, welche dem Milliardenerben im Endeffekt zum Verhängnis wurde.

Denn im Zuge der Recherchen für die Dokumentation über Durst fand das Produktionsteam beim Sohn von Berman einen Brief mit dem Briefkopf von Robert Durst, welcher in der Adresszeile den genau gleichen Fehler bei der Schreibweise von Beverley aufwies. Auch die einzelnen Blockbuchstaben waren sich ähnlich bzw. gleich, was auch von einem Schriftforensiker mithilfe weiterer Schriftbeispiele von Durst bestätigt werden konnte. Bei einem Interview befragte Andrew Jarecki (der Regisseur der Dokureihe) Durst nach der enormen Ähnlichkeit beider Handschriften, worauf Durst ihm antwortete, dass er den Brief mit dem cadaver nie geschrieben hatte, den anderen jedoch schon, aber sich nicht erklären könne, wieso die Handschrift so ähnlich ist.

Susan Berman
Susan Berman, (c) TheJinxHBO.com, all rights reserved

Drei Tage später, beim Schnitt des Interviews, der große Knalleffekt. Durst hatte sein Mikrofon bei einem WC-Gang nach Ende des Interviews nicht heruntergenommen und gestand in wirrer Manier sich selber (oder dem Klospiegel?) folgendes: „… What have I done? … I killed them all.“ Bereits am Tag vor der Ausstrahlung der letzten Folge der Dokumentation wurde Durst von der Polizei festgenommen und die Story schaffte es aufgrund ihrer Skurrilität bzw. Brisanz auch auf die andere Seite des Atlantiks (z.B. hier auf ORF.at).

The Jinx ist eine hochspannende investigative Dokumentationsreihe, welche durch eine beklemmende Atmosphäre überzeugt. Interviews mit Zeitzeugen, Beteiligten an den Ermittlungen und mit Durst selber versetzen den Zuseher in die wirre Welt des Immobilienerben. Mit Fresh Blood von Eels wurde auch für das Intro ein perfektes Lied gewählt („I’m so tired of the same old crud. Sweet baby, I need fresh blood„). Zu manchem Zeitpunkt empfindet man sogar Mitleid mit Durst, welches jedoch am Ende gänzlich ausgeräumt wird, als er wie ein menschlicher Gollum das entscheidende Selbstgespräch führt und daher nach über 30 Jahren wohl endgültig überführt werden kann. Im Endeffekt bleibt zu hoffen, dass Durst im Zuge des wohl folgenden Prozesses davon überzeug werden kann, den Ort der Leiche seiner Ehefrau preiszugeben, um der Familie die verdiente Ruhe und Gewissheit geben zu können.

Mehr Aktivität!

Im April letzten Jahres habe ich meinen Blog, den ich im Jahre 2004 auf blogspot (http://emblogpi.blogspot.com) begonnen hatte, auf WordPress fortgesetzt. Die von mir gezeigte Aktivität hat sich jedoch bis dato (sehr) in Grenzen gehalten.

Dies soll sich nun in den kommenden Wochen und Monaten wieder ändern. Ich habe gestern meinen Twitterfeed (http://twitter.com/gemprech) als Widget in der Seitenleiste hinzugefügt, ein Profilfoto ist nun ebenfalls ersichtlich und als Headerimage wird euch in naher Zukunft (m)ein Foto aus dem Theatre of Dreams begleiten. Dazu wird man in Kürze auch über meine Domain (http://www.emprechtinger.com) auf diesen Blog weitergeleitet werden, sobald sich die Nameserver aktualisiert haben.

Was könnt ihr hier in Zukunft erwarten? Gedanken zu Geschehnissen in der Fußballwelt – speziell Matchberichte über die SV Ried 1912 (http://www.svried.at) und Manchester United (http://www.manutd.com) – Reviews zu Filmen, Serien und Büchern die mich bewegen, Konzerteindrücke und andere Haupt- und Nebensächlichkeiten, welche die Welt (und daher auch mich) beschäftigen.

Erste Gehversuche in Photoshop CS6

Die letzten vier Wochen habe ich vormittags an meinen Photoshop Skills (CS6) gefeilt. Waren viele Dinge am Anfang sehr mühsam und unlogisch, so konnte ich durch die learning-by-doing (trying) Methode doch recht schnell Fortschritte machen, gegen Ende hin war ich dann wirklich top motiviert und es hat sogar viel Spaß gemacht, nach der Hauptarbeit an Details (z.B. Lichteinfall, Kanten, etc.) zu feilen und verschiedenste Effekte und Filter auszuprobieren.

Hier nun ein Überblick über sechs meiner kleineren (und größeren) Projekte (auswahlsmäßig), an denen ich gearbeitet habe. Die Vorlagen bzw. groben Anleitungen stammten dabei entweder aus dem Internet oder aus dem Galileo-Lehrbuch „Photoshop Artworks“ in der Ausgabe von 2013.

1. Märchenwelt
Fast jedes Element (verschiedenste Baumstämme, die Brücke, der Bach, das Moos, die Lampen,…) in diesem Bild ist ein separates Element auf einer separaten Ebene. Insgesamt hab ich fast 15 Stunden in dieses Bild investiert, welches bei einer Auflösung von 4970x2600px am Ende fast 600 MB groß war. Bis auf einige kleine Schwächen beim korrekten Lichteinfall kann sich das Bild meiner Meinung nach aber einigermaßen sehen lassen.

Märchenwelt

2. Lonely Planet
Im Gegensatz zur Märchenwelt ein Aufwand von <1h .. eine Weichzeichnung und Lichtblenden erzeugen die SFX. Bei der Planetenform wurde eine Ebene (Hintergrund: blau; Vordergrund: braun – Effekt Wolken) mit Schnittmasken aus einem Berg-Satellitenfoto) gekrümmt, auf der rechten Seite wurde auf einer weiteren Ebenenmaske mit einem schwarzen Pinsel der Licht/Schatten-Unterschied erzeugt.

Planet-fertig

3. Wüstenvogel
Gefällt mir persönlich ganz gut. Die Striche wurden im Illustrator mit einem Pinsel erzeugt und dann im Bild durch Farbton/Sättigung und Gradiationskurven bearbeitet. Der Baum wurde als Schnittmaske erstellt, die Blätter konnte ich mit Hilfe des Zauberstabs einigermaßen gut ausschneiden. Bei den Vogelfedern (schwarzer Rabe) wurde die Tiefenwirkung durch verschiedene Gaußsche Weichzeichner erzeugt.

Baum-fertig

4. Displacement
Nachdem der gute Matthew Fox alias Jack Shepherd schon bei Lost einigermaßen displaced war, wird hier ein Bewegungseffekt erzeugt (Schnittbild -> Schablone drüberlegen -> Ebene versetzen). Ist leider nicht ganz so gut geworden wie ich mir das vorgestellt habe, aber leider war im Ausgangsbild etwas zu wenig Dynamik. Die Ebene hab ich mit verschiedenen Abständen ingesamt 9x versetzt, Punkte/Flächen die mir nicht gefallen haben, hab ich mit dem Radiergummi eliminiert.

Matthew_Fox_Displacement

5. Space Girl Dark Art
Schnittbild einer Frau, überlagert mit zwei roboterähnlichen Körpern (ist mir leider beim transformieren nicht gut gelungen, sieht man im Bauchbereich deutlich), gefangen in einer Weltraumstation irgendwo im All. Besonders wichtig war hier die Tiefenwirkung bei den Kabeln, die verschieden weit weg erscheinen sollen und die Funken-, Partikel- und Raucheffekte.

SpaceGirl-fertig-final

6. God Loves Gerald
Das Tutorial des Galileo-Lehrbuches „Photoshop Artworks“, Schritt für Schritt beschrieben. Besonders zu beachten sind die Spiegeleffekte in der Sonnenbrille und das Zusammenspiel von Licht und Schatten durch die LEDs. Bei diesem Beispiel hab ich eigentlich am meisten über Ebenen und Schnittmasken gelernt, kann ich daher jedem empfehlen, der so wie ich ein Einsteiger ist und ein Gefühl für Photoshop bekommen will.

God-loves-Gerald