Thomas Fröschl – Ein Dramolett in drei Akten

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Der Protagonist dieser Geschichte. 

(Der Vorhang geht auf)

Akt 1

Sommerszeit. Thomas Fröschl, der 26-jährige Held dieser Geschichte aus dem Land ob der Enns, zieht nach verlorenem Kreuzzug mit den pannonischen Truppen aus Wiener Neustadt wieder in seine Heimat zurück.

Der in Ried erst seit kurzer Zeit ansässige und noch unerfahrene Feldherr Oliver G. lässt ihn nur selten von Beginn an in den Kampf ziehen. Fröschl zeichnet sich jedoch bei seinen kurzen Einsätzen auf verschiedensten Positionen immer wieder mit viel Einsatz und Mut aus und kann sich auf diese Weise einen guten Ruf innerhalb der Truppe und bei der Stadtbevölkerung erarbeiten. Als im Frühjahr des Jahres 2015 A.D. der beste Ritter der Mannschaft, ein teutonischer Recke namens Denis Thomalla, durch eine im Kampf erlittene Verletzung ausfällt, schlägt die Stunde des Thomas Fröschl. Im Alleingang besiegt er die angreifenden Truppen aus dem rätischen Altach durch einen dreifachen Kunststoß in der Anfangsphase. Jedoch wird seine Leistung am Ende des Frühlings vom Schatzmeister aus der norischen Niederlassung für viele Dorfbewohner nicht angemessen beurteilt. Man lässt ihn von dannen ziehen, obwohl auch der teutonische Ritter eine neue Herausforderung im Norden sucht und man deswegen ohne eine gefährliche Angriffsoption in die Vorbereitung für den strengen Herbst gehen muss.

Akt 2

Sommerszeit. Thomas Fröschl, den 27-jährige Held dieser Geschichte aus dem Land ob der Enns, zieht es nach der Wegweisung in die Provinz Lentia, welche den gefallenen ehemaligen Herrscher des Landes beheimatet. 

Die Truppen des vor Jahrzehnten entthronten Herrschers aus Lentia namens L.A.S.K. haben durch Geldspenden einer dort ansässigen Gilde die Kriegskassen füllen können und drängen auf eine Rückeroberung des Throns im Lande ob der Enns. Am letzten Tag des Sommers lotsen diese etwa den gefeierten Ritter Rene G. aus Vindobona nach einem enttäuschenden Gastspiel im Land der Teutonen in seine Heimat zurück. Seine Stellung in der Angriffsformation der Truppe gilt aufgrund seiner vergangener Heldentaten als unantastbar. Zuvor hat die Gilde aus Lentia bereits den mäßig erfolgreichen Feldherren aus Ried mit Geld und Ruhm überhäuft und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zu einer feindlichen Übersiedelung nach Lentia bewogen. Oliver G., nach wie vor unerfahren und zögerlich, lässt Fröschl erneut nur selten von Beginn an in den Kampf ziehen, obwohl die Schlachten in der dortigen Region weniger unerbittlich sind und die Gegner zudem schlechter ausgerüstet sind. Ab dem Monat Augustus des Jahres 2015 A.D. darf Fröschl seine Tugenden in keinem einzigen Kampfeseinsatz von Beginn an beweisen und sein erneuter Niedergang scheint besiegelt.

Akt 3

Eisiger Winter. Kalter Winter. Winterszeit. 

Nach dem weiteren Aderlass durch die Abwerbung von zwei Rittern, dem heißspornigen aber verlässlichen O. Kragl und dem tollpatischigen aber talentierten T. Murg, droht großes Ungemach in der Festung zu Ried. Mit der bestehenden Truppenstärke ist die eigene Festung kaum zu halten und eine Abstufung in die Bedeutungslosigkeit der caelumIre Prima Foederalis droht. Der Schatzmeister findet trotz eingehender Suche keine Legionäre um die abgewanderten Recken zu ersetzen und erinnert sich daher in ultimo an die eigentlich-doch-heldenhaften Taten des ehemaligen Kämpfers. Sogleich tritt man in Kontakt mit dem ehemaligen Feldherren in Lentia und hofft, die klaffende Lücke mit dessen Rückholung schließen zu können. Pecunia non olet denkt sich der verdutzt-amüsierte Feldherr und lässt den Helden dieser Erzählung wieder in seine ehemalige Festung abwandern ohne dabei die eigenen Truppen zu schwächen. Die erneute Demütigung des noch-Herrschers ist gelungen und mit Vorfreude erwartet man in Lentia die Sommerszeit.

(Der Vorhang fällt)

Autor: themanwho83

Zwischen Graz und Ried

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